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Bäckerhandwerk aus Tradition  
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Berufsbild
Fachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk(Bäckerei/Konditorei)

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Im Schwerpunkt Bäckerei/Konditorei verkaufen Fachverkäufer/innen im Nahrungsmittelhandwerk Bäckerei- und Konditoreierzeugnisse. Doch zum Verkauf gehört mehr, als nur die Ware über den Ladentisch zu reichen und das Geld entgegenzunehmen: Freundlich und aufmerksam wollen die Kunden bedient und zum Teil auch beraten werden, trotzdem soll es schnell gehen, selbst wenn größter Andrang herrscht. Auch die Waren ansprechend zu präsentieren und für Ordnung und Sauberkeit im Verkaufsraum zu sorgen, ist Aufgabe der Fachverkäufer/innen. Für all diese Tätigkeiten sind gute Warenkenntnisse, einschließlich Lagerung und Haltbarkeit, ebenso notwendig wie Kenntnisse der in der Herstellung verwendeten Grundstoffe.
Fachverkäufer/innen im Nahrungsmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei/Konditorei arbeiten in handwerklichen Bäckerei oder Konditoreien sowie auch in Bäckerei- und Konditoreiabteilungen von Supermärkten oder Kaufhäusern. Überwiegend sind sie dabei im Verkaufsraum tätig.

Arbeitszeit in der Ausbildung/Ausbildungsdauer

Die Ausbildung in den Betrieben erfolgt tagsüber zu den üblichen Arbeitszeiten, der Arbeitsbeginn in Bäckereien ist zum Teil bereits in den frühen Morgenstunden, Samstagsarbeit ist üblich, in Cafés und Konditoreien muss man sich auch auf Sonn- und Feiertagsarbeit einstellen.
Es gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes.
Der Berufsschulunterricht findet meist ein- bis zweimal wöchentlich in Fachklassen vor Ort statt. Häufig besucht man einwöchige Lehrgänge in Berufsbildungsstätten der Innungen/Landesinnungsverbände.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Interessen

Förderlich:
  • Neigung zum Bedienen und Beraten
    (Umgang mit Kunden, Warenverkauf)
  • Neigung zum kaufmännischen, am wirtschaftlichen Erfolg orientierten Denken
  • Interesse an der zu verkaufenden Ware
  • Neigung zum Umgang mit Daten und Zahlen
    (Preisberechnungen, Preissaldierung und Statistiken, Listen, z.B. im Rahmen der Inventur)
  • Neigung zu planender, organisierender Tätigkeit
Nachteilig:
Keine Angaben

Fähigkeiten

Notwendig:
Von den folgenden Fähigkeiten ist für die Berufsausbildung und Berufsausübung jeweils ein bestimmter Mindestausprägungsgrad notwendig. Ein darüber hinausgehender (höherer) Ausprägungsgrad ist meist vorteilhaft.
  • Annähernd durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen
    (Bezugsgruppe: Personen mit Hauptschulabschluss)
  • Gutes mündliches Ausdrucksvermögen(persönliche und telefonische Kontakte mit Kunden)
    (Bezugsgruppe: Personen mit Hauptschulabschluss)
  • Praktische Anstelligkeit
    (z.B. Garnieren von Kuchenplatten)
Förderlich:
  • Gutes Personen- und Zahlengedächtnis
    (Umgang mit Kunden, Preisauszeichnung)
  • Kaufmännische Befähigung
    (kosten- und absatzorientiertes Denken)
  • Sinn für die ästhetische Wirkung von Formen und Farben
    (Warenpräsentation)
Ausbildungsvergütung

Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe vertraglich festgelegt wird.
Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung pro Monat in Euro betrug im Jahr 2002 für diesen Ausbildungsberuf in den einzelnen Ausbildungsjahren:

1. Ausbildungsjahr: 345€
2. Ausbildungsjahr: 375€
3. Ausbildungsjahr: 450€

Quelle:
Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB)
Die Daten der DAV resultieren aus regelmäßigen Auswertungen und Analysen der tariflichen Ausbildungsvergütungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Sie werden jedes Jahr veröffentlicht.